Donnerstag, 21. Mai 2009

Gestalten am Sulzbachfall im Klöntal Glarus mit Barbara Streiff zum Thema die Urzeichen der Natur

Gestalten in der Natur
am Sulzbach Klönthal Glarus mit Barbara Streiff www.alpswisart.ch

Zum Thema die Archaischen Symbole Urzeichen der Natur

der Weg über den Pragelpass führt uns ins Klönthal.
Vor dem Aufstieg im Vorauen, da wo der See endet und eine geographisch und biologische Wunderwelt entstanden ist, da befindet sich der Sulzbach. Je nach Wetter ist es ein sanftes Gerinsel,oder ein wilder, reissender Fluss, der alles überschwemmt und Naturkatastrophen auslöst. Der Sulzbachfall befindet sich etwas oberhalb des Vorauens und bei Regen ist es von weitem ersichtlich, wie er aus dem Wald heraus über den Fels springt.
Da, wo der Wasserfall aufspringt und sich wieder in einen Bach verwandelt, vieles dass er über den Felsen riss, liegen lässt, habe ich ein geeigneter Ort gefunden für die Natural Art Installation. Dies in Zusammenarbeit mit all den Menschen, welche hierher kommen und Freude haben am Gestalten mit Naturmaterial.
Einheimische, Schulen, Reisende, Feriengäste und Familien, welche diesen Ort besuchen, werden dazu eingeladen sich an dieser kommunikativen Art Installation in der Natur zu beteiligen.
In Harmonie mit dem Ort und dessen Geschehen,. den Veränderungen, welche durch die Wettereinflüsse entstehen und den bereits gegebenen Zeichnen in der Natur.
Wir gestalten nur mit dem Naturmaterial, welches sich am Ort herumliegend, befindet.
Es wird nichts in der Natur zerstört, oder kaputtgemacht, noch irgendwelche ortsfremde Materialien herangetragen.


Die Zeichen aus der Natur, Urgeometrie in Verbundenheit mit den Elementen der Erde.
Wir arbeiten nur mit natürlicher Energie, Wasser, Luft, Feuer und Erde. In diesem Zusammenhang können Installationen hergestellt werden.
Als Beispiel genannt; Beim Entfachen eines Feuers legen wir rundherum meist einen Kreis mit Steinen zum Schutz des Feuers vor dem Wind. Der Wall des Steinkreis dient jedoch ebenso zum Abgrenzen des Waldes aus Vorsicht vor einem Waldbrand. Da sind wir schon bei einem der Zeichnen, der Kreis, welcher schützt und abgrenzt, etwas umschliesst, steht auch für Religionen, oder der magischer Kreis in den alten Kulturen.
Der Punkt wiederum ist ein Ganzes. Er kann einen Kieselstein und ebenso die Sonne beinhalten. Der Stein, den du ins Wasser wirfst, bildet beim Hineinwerfen auf der Wasseroberfläche viele kleine Kreise und beim Sinken bewegt der Stein sich spiralartig dem Grund entgegen. Bei den einfachsten Beobachtungen in der Natur können wir diese Urzeichen finden und erleben. In einem spielerischen Akt die Gesetzte der Natur erkennen.
Da der Mensch über das Sehen, Erkennen und Benennen lernt, kann dieses Spielen in der Natur, die Beziehung zur Natur, der Erde und ihrer Elemente bewusst verändern.

Bei der Suche nach den Urzeichen in der Natur, habe ich diese aufs Einfachste reduziert und kam dabei auf 10, welche in allen Kulturen über all die Zeit zu finden sind.
Der Punkt, Kreis, Spirale, Linie, Parallele, Dreieck, Viereck, Blitz, drei Sterne und das Kreuz.
Beginnen wir beim Punkt, welchen wir bei dieser Installation in einem grossen Stein der zum Aussichts Ort bestimmt wurde, gefunden haben.
Davor eine grosse Spirale mit Steinen angeordnet, die nahe beim Wasserfall endet, wenn du bei Lichteinfall unter dem Wasserfall stehst, kannst du in dem in der Luft springenden Wasser um dich herum und am Fels liegend einen Regenbogenkreis erkennen. Wir versuchen in diesen hineinzugehen und dürfen uns dabei etwas Wünschen.
Die Zeichen der Natur nachahmend, haben wir in das Bett des Wasserfalls einen Kreis gelegt.
Das Symbol Blitz fanden wir im Fels des Wasserfalls, ein durch das Wasser selbst gezeichnetes Symbol. Es steht für Fruchtbarkeit und Zerstörung zugleich.
Im Fels selbst zu sehen ist das Dreieck, welches den Berg, oder auch den zum Himmel strebenden Geist symbolisierend. Dies im Gegensatz zum Dreieckszeichen, welches nach unten gerichtet ist und die Erdverbundenheit beinhaltet.
Mit Hilfe von den vielen Besuchern, welche von verspielt über sinnierend bis zu kräftig anpackten, entstanden auch viele kleine „Steimänndli“, die Unendlichkeit den Kosmos in der Vielzahl aufzeigend.
Das kreuz entstand in mitten von 4 Steinen, aus mit den am Ort zusammengesuchten Aesten auf den steinigen Boden, nahe dem Fels gelegt.
Das Viereck, Symbol für das materielle Sein, ist in einem im Bachbett eingebauten Schwimmbecken zu finden. Dieses Zeichnen wurde zum Reinsitzen ins kühle Nass und Planschen gesetzt, für alle welche sich ganzheitlich ins Sinneserlebnis stürzen wollen, oder nur einfach zur Abkühlung hierherkommen.
Nicht zuletzt das Zeichen „ inie „ im Weg durch den Wald gefunden, welcher dem Bach entlang die Strasse zum Pragelpass kreuzt.
Jeder weg beginnt mit einem Schritt. Jedermann, Frau und Kind ist herzlichste dazu eingeladen an dieser Natural Art Installation mitzumachen und ein Zeichen zu setzen.
Das Werk wird danach der Natur, und deren Witterungseinflüssen zur Vollendung übergeben.

Alpswissart Barbara Streiff, Bruno Kälin und viele beiteiligte Kunstschaffende aus aller Welt, haben bereits an vielen Orten in Italien, Cypern diese Installationen Projekte angefangen, in gestalterischem Unterricht eine Einsicht in die Ursymbole „ prima geometry „ weitergegeben und die gestalterische Arbeit zur Vollendung der Natur übergeben.
Ihre Gedanken zum „aion“, archaische Symbole, oder die Urzeichen der Natur hat sie in ihrem Werkbuch niedergeschrieben. Welches auf www.alpswissart.ch unter biographischem Werkbuch zu lesen ist.

Eine Arbeit in der das ganzheitliche Kunstschaffen in über
20 Jähren Auseinandersetzungen mit der Gesetzmässigkeit der Natur in ihrer visuellen Erscheinung dargestellt wird.
In der realen Umsetzung dieses vorerst in meditativer Bildgestaltung und Skulpturen erarbeiteten Natural Art Installation wird auf den Ort und dessen Geschehen, besuchenden Lebewesen eingegangen. Kein unnatürliches, oder ortsfremdes Material wird angeschafft. Hier wird in einer Kommunikation mit dem Ort, der Natur und dessen Elementen in Verbundenheit mit der natürlichen Energy gestaltet. Die Zeichen der Natur, Urgeometry, da wo sie in der Natur andeutungsweise vorhanden sind, werden nachgeahmt und wiederum den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Kommunikative Art findet ebenso im Akt der Umsetzung statt. Jedermann, Frau und Kind sind herzlichste zum Mitwirken eingeladen.
Ersten Zeichen werden mit Steine, Wasser, Feuer, Luft und Erde, sowie unseren Händen bereits geformt und können begangen, betrachtet, berührt, oder gar gestalterisch kommunikativ verändert werden. Viel Vergnügen und kreativer Spass wünscht ihnen und der ganzen Familie Barbara Streiff:

Gerne stelle ich mich für gestalterischen Unterricht auf telefonische Anfrage zur Verfügung. Telefon; 055 610 47 08 / Natel; 077 454 68 36
Urheberin dieses Projektes ist Barbara Streiff
e-mail: alpswissarte@gmail.com
Mehr Infos zu umgesetzten Arbeiten auf www.alpswissart.ch

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen